Andreas „Prinz“ Graf setzt einer hervorragenden Mannschaftsleistung die Krone auf!

Andreas „Prinz“ Graf setzt einer hervorragenden Mannschaftsleistung die Krone auf!

Die vierte und letzte Etappe der 9. Internationalen Oberösterreich Rundfahrt (UCI 2.2) war an Spannung kaum zu überbieten. Von Traun ging es über 136,9 Kilometer und 2200 Höhenmeter nach Ternberg, wo am Kirchenplatz nach sechsmaliger Durchfahrt der Sieger gekrönt wurde.

Schon nach 15 Kilometer setzte sich eine 4 Mann starke Fluchtgruppe ab. Erneut war es Andi Graf, welcher sich ein Herz fasste und nachsprang. Der Vorsprung wuchs rasch auf 2 Minuten an, während das Team Felbermayr Simplon Wels die Kontrolle im Feld übernahm. Richtung Oberschlierbach wurde dann ein Feuerwerk gezündet. 20 Rennfahrer, mit allen Favoriten auf den Gesamtsieg, machten sich auf die Verfolgung. Ebenfalls in dieser Gruppe war Jonas Rapp mitsamt seinem Mannschaftskollegen und Leutnant Markus Freiberger. Der Steyrer Freiberger nutzte seinen „Heimvorteil“ und lancierte Rapp durchs Ennstal im Traunviertel.
In Ternberg angekommen begab sich die fünfköpfige Spitze mit einem Vorsprung von 1 Minute und 40 Sekunden auf die 6 Schlussrunden zu je 10 Kilometer. Der Rückstand des Feldes betrug zu dieser Zeit knapp 3 Minuten, wobei das Tempo erheblich angezogen wurde. Eingang letzter Runde betrug der Vorsprung noch 35 Sekunden, letztendlich blieb jedoch von der Spitze nur ein Mann übrig, welcher einen knappen Solosieg feierte.

Quinten Hermans (Telenet Fidea Lions) siegte mit 4 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Lars van der Haar. Dritter wurde Emanuele Onesti (D’Amico Utensilnord). Jonas Rapp belegte Platz 14, Freiberger Platz 21 und Loderer Platz 28. Damit beendet Rapp die Rundfahrt auf einem sehr starken 4. Platz im Gesamtklassement.

Josef Benetseder, der sportliche Leiter, resümiert zufrieden: „Wir haben das beste Ergebnis der OÖ Rundfahrt seit dem Bestehen des Teams eingefahren. Die Mannschaft ist bärenstark, vor allem die Einstellung und die Leistung jedes einzelnen Fahrers haben mich überzeugt. Wir sind in der Einzelwertung vorne platziert sowie in der Teamwertung und haben täglich unsere Sponsoren in Fluchtgruppen präsentiert.“