Clemens Fankhauser verpasst nur knapp das Podest

Clemens Fankhauser verpasst nur knapp das Podest

Hrinkow Avarics Cycleang erkämpfte beim 54. Kirschblütenrennen das bisher beste Saisonergebnis und verpasste mit Platz 4 von Clemens Fankhauser nur knapp das Podium. Team Amplatz-BMC feierte einen Triple-Sieg, Jan Tratnik (zweiter der Tchibo.Top.Rad.Liga des Vorjahres) gewann mit 59 Sekunden Vorsprung vor seinen beiden Teamkollegen.

Bereits zu Beginn der Rennens konnte sich der deutsche Bergmeister Sebastian Baldauf vom Team Hrinkow Advarics Cycleang in der ersten nennenswerten Spitzengruppe behaupten, nach der zweiten Bergwertung betrug der Vorsprung eine knappe Minute. In der dritten Runde konnten die 8 Fahrer – darunter Florian Bissinger (WSA-Greenlife), Jan Tratnik (Amplatz – BMC), der Welser Stephan Rabitsch und eben Sebastian Baldauf mit Dominik Hrinkow den Zeitabstand auf 3 min 25 Sekunden ausbauen.

Im Hauptfeld prägte stetig ProTour-Fahrer Riccardo Zoidl das Tempo. In der letzten der vier großen Runden schmolz durch den Goldwörther der Vorsprung dahin, Team Radenska KDFT mixed Team beteiligte sich nun ebenfalls an der Arbeit im restlichen Hauptfeld. Die lange Flucht seit der ersten Rennrunde macht sich nun bemerkbar, die Spitzengruppe hatte Schwierigkeiten das Tempo zu halten und Sebastian Baldauf musste mit Krämpfen leider seine Fluchtgefährten ziehen lassen. Tratnik schien noch die meisten Kräfte zu haben, er konnte auf der letzten kleinen Runde seinen Vorsprung halten und gewann am Ende solo mit knapp einer Minute Vorsprung.

Den Sprint der Verfolger bzw. des restlichen Feldes gewannen ebenfalls zwei Amplatz-Fahrer, Clemens Fankhauser verlor nur hauchdünn den Kampf um das Podest. „Das war heute nichts für schwache Nerven, es schien so als ob es die Spitzengruppe schaffen würde ins Ziel zu kommen. Dann plötzlich die Tempoverschärfung von Team Radenska, die unbelohnte Flucht von Dominik und Sebastian – da schien sich das Blatt gegen uns zu wenden. Dass wir am Ende dann nur knapp das Podest verpasst haben und mit Platz 9 noch Andreas Hofer einen weiteren Fahrer in die Top Ten haben…da bin ich dennoch sehr zufrieden!“, so Teammanager Alexander Hrinkow.