Josef Benetseder mit seinem ganz persönlichen Rück- und Ausblick!

Josef Benetseder mit seinem ganz persönlichen Rück- und Ausblick!

Josef Benetseder reflektiert auf seiner Homepage www.benetseder.com seine Saison 2015 und erklärt auch warum er, nicht wie in den vergangenen Jahren, an Mountainbike-Rennen wie die Crocodile Trophy in Australien teilnimmt.

Hier sein Bericht:

„Wer im November der letzten Jahre diverse Zeitungs-, Homepage-, oder Facebookberichte über mich gelesen hat wird sich sich sicherlich schon gewundert haben – keine Crocodile Trophy in Australien, kein Mountainbike-Rennen in Brasilien…

Dass ich Rennen wie die Crocodile Trophy, bekanntlich das härteste MTB-Rennen unter der Sonne, auslasse hat natürlich einen guten Grund – der kommenden Straßensaison wird alles untergeordnet.

Man muss kein Radwissenschaftler sein um bemerkt zu haben, das Jahr 2015 war nicht gerade das erfolgreichste meiner Karriere. Nun, in der trainingsfreien Zeit werden nicht nur die Akkus neu geladen sondern auch Ursachenforschung betrieben und das vergangene Jahr analysiert. Der Einstieg in die Rennsaison war diesmal ein ganz besonderer, in einem neuen Team Hrinkow Advarics Cycleang waren alle bis in die Haarspitzen motiviert. Eine Mannschaft mit einem „Wir-Gefühl“ anstatt 8 oder 10 Fahrer mit nur individuellen Vorstellungen oder Ziele. Ganz nach unserem Motto „Follow the Green Way“.

Trotz Erfolge wie zum Beispiel das Sprinttrikot bei der Oberösterreich-Rundfahrt blieb mein persönlicher Triumph aus. Hauptgrund dafür der war schon seit langem ausgeheilte Beckenbruch vom letzten Jahr, aber wenn es im Finale eines Rennens richtig zur Sache ging zwickte es das eine oder andere Mal. Öfter als mir lieb war… Nervig, zermürbend – schlecht fürs Selbstvertrauen und schlecht für Podestplätze.

Das ist die Haupterkenntnis meiner Analyse und deshalb auch die einzig richtige und logische Entscheidung nach einer langen Saison einfach Ruhe zu geben, mit einen vernünftigen Aufbau nun zu beginnen – ohne Crocodile Trophy, ohne MTB-Rennen in Brasilien.

Somit ist das Jahr 2015 ein persönliches „Streichergebnis“ und das Ziel klar vor Augen: 2016 soll wieder an alte Erfolge anknüpfen…“