Österreich Rundfahrt: Loderer in Krimi-Finale auf Rang 16!

Österreich Rundfahrt: Loderer in Krimi-Finale auf Rang 16!

Kitzbühel. Sportstadt der Extreme war Zielort der 5. Etappe der Österreich Rundfahrt. Brandgefährliches Finale brachte viele Stürze mit sich. Rapp sicher im Ziel, Loderer sprintet auf Rang 16.

Es steht alles im Zeichen der Gamsstadt Kitzbühel. Zum 20. Mal ist Kitzbühel Etappenort der Österreich Radrundfahrt. Nach dem Start der 5. Etappe in Bruck an der Glocknerstraße gestaltete sich der Verlauf zu einer klassischen Überstellungsetappe. Ausreißergruppe stand, Maximalvorsprung knapp über 3 Minuten – alles unter Kontrolle für das Feld und den Leader Ben Hermans (ICA).

Doch 25 Kilometer vor dem Ziel ging dann plötzlich die Post ab. Hektischer Rennverlauf, gefährliche Abfahrten und Stürze über Stürze soweit das Auge reichte. Bereits auf der Abfahrt der letzten Bergwertung in Hopfgarten krachte es so richtig. Auch Lukas Malgay und Dominik Hrinkow mussten hier zu Boden, kamen aber mit leichten Abschürfungen davon. „Viel zu gefährlich, aber alles für die Show“, fasste etwa Josef Benetseder das Finale zusammen. Dieser hatte noch rechtzeitig seine Fahrer gewarnt als die verbliebene Gruppe mit Tempo 60 durch die schmalen Straßen auf die 90 Grad Zielkurve zuflog. Kurz zuvor, an der Tunnelausfahrt, kam es nochmals zu einem Massencrash. Der Tourarzt, Rettungskräfte und auch der Rettungshubschrauber hatten alle Hände voll zu tun.

Die schnellsten Beine im Finale hatte der Deutsche Janik Steimle (VOL) vor dessen Landsmann Jonas Koch (CCC) und Patrick Gamper (TIR). Ben Hermans von der Israel Cycling Academy bleibt Führender in der Gesamtwertung. Timon Loderer sprintete im Finale auf Rang 16. Jonas Rapp wurde vom Rest des Teams perfekt abgeschirmt und kam ohne Zwischenfall ins Ziel.

Tourfinale am Kitzbüheler Horn

Morgen steigt das große Finale am Kitzbüheler Horn. Dort wird Jonas Rapp nochmal alles versuchen, um die hervorragende Platzierung im Gesamtklassement zu festigen. „Ich werde versuchen so lang wir möglich mit den Besten mitfahren zu können“, so der Hrinkow Advarics Profi, der wie heute wieder voll und ganz auf die Unterstützung der Mannschaft zählen kann.