Rund um Köln: Topsprinter messen sich am Rheinufer

Rund um Köln: Topsprinter messen sich am Rheinufer

Mit einem Knalleffekt wurden die Radsporttage am Rheinufer vor wenigen Tagen eröffnet als bekannt wurde, dass der WDR erstmals den Radsportklassiker nicht live im TV präsentieren wird. Viel Kritik musste daraufhin eingesteckt werden. Zurecht, denn die Radprofis lieferten zum 100 jährigen Jubiläum ein unglaublich spannendes Rennen.

Beim ältesten noch existierenden deutschen Straßenrennen über 205,8km warteten nicht weniger als 6 Berg- und 3 Sprintwertungen auf das Fahrerfeld. Bereits nach zehn Kilometer erfolgten die ersten ernst zu nehmenden Attacken. Innerhalb kürzester Zeit setzten sich 6 Fahrer vom Rest des Feldes ab und bauten deren Vorsprung auf bis zu 5 Minuten aus. Die Spitzengruppe hält sich den ganzen Tag über, bis knapp 50 Kilometer vor dem Schluss das Tempo verschärft wurde und sowohl die Spitze als auch das Feld auseinander fiel. Noch vor den zwei Schlussrunden sind die Ausreißer gestellt und es kam zum Massenspurt den der Niederländer Dylan Groenewegen (LottoNL Jumbo) vor Lokalmatador Andrè Greipel (Lotto Soudal) und Nikias Arndt (Giant Alpecin) gewinnt.

Hrinkow Advarics Cycleang nutzte das Europe Tour Rennen (1.1), um deren Sponsoren perfekt zu präsentieren. Dominik Hrinkow wurde als Bester 37.

Das Continental-Team aus Steyr tritt nun die Heimreise an, wo sie kommenden Donnerstag bei der OÖ-Rundfahrt am Start stehen werden.