Schönberger in Vorarlberg auf Platz 9!

Schönberger in Vorarlberg auf Platz 9!

Hrinkow Advarics Cycleang kann in Vorarlberg beim Grand Prix Nenzing an die starken Leistungen der letzten Wochen anschließen. Am Tag der Arbeit hatten die Radprofis eine Renndistanz von 163km über 9 Runden zu bewältigen.

Im Gegensatz zu den letzten Jahren, wo Kälte und Regenschauer an der Tagesordnung standen, fanden die Profis heuer angenehmes Wetter bei leichten Windverhältnissen vor. Der Rückenwind im Start/Ziel Bereich sorgte von Beginn an für hohes Tempo und bereits nach 5km konnte sich eine 17 Mann starke Spitzengruppe absetzen. Sebastian Schönberger, der aus Schalchen stammende Radprofi im Dress von Hrinkow Advarics Cycleang, war Teil dieser Gruppe die bis am Ende nicht mehr gestellt werden sollte. Während der Vorsprung nach der ersten Runde noch 32 Sekunden betrug, konnte dieser kontinuierlich ausgebaut werden. Die auf 10 Mann reduzierte Spitze harmonisierte bestens und machte sich den Sieg unter sich aus.

Schrecksekunde für Schönberger

Ein Defekt am Rad, nach einer Rennzeit von etwa 2 Stunden sorgte für eine kurze Schrecksekunde beim Oberösterreicher. Das Team rund um den sportlichen Leiter Josef Benetseder reagierte jedoch blitzschnell und Schönberger konnte noch in der Steigung wieder zur Spitze aufschließen. Als jedoch in der vorletzten Runde die Attacken in der Spitzengruppe ihren Lauf nahmen, fuhr man Schönberger ins Hinterrad – ein dadurch verursachter Speichenriß verhinderte ein weiteres Eingreifen im Finale. Er beendete das Rennen auf einem sehr guten 9. Platz.

Heimsieg für Vorarlberg

Gian Friesecke sorgte für einen Heimsieg des Team Vorarlberg Santic. Er gewinnt vor seinem Teamkollegen Patrick Schelling und Helmut Trettwer (WSA Pushbikers ARBÖ). Timon Loderer landete auf Platz 13, Dominik Hrinkow belegte Rang 15.

In der Teamwertung der ÖRV Radbundesliga liegt Hrinkow Advarics Cycleang auf Platz 3. Die Einzelwertung führt Markus Eibegger (Team Felbermayr Simplon Wels) an, Sebastian Schönberger liegt auf einem hervorragenden 3. Platz. Mit Dominik Hrinkow und Timon Loderer sind zwei weitere Hrinkow Profis unter den besten 11 der heimischen Bundesliga.