Sebastian Baldauf beendet GP Judendorf-Straßengel auf Platz 7!

Sebastian Baldauf beendet GP Judendorf-Straßengel auf Platz 7!

Nach der letztwöchigen Rennpause bestritt Team Hrinkow Advarics Cycleang heute das sechste Rennen der Wiesbauer-Radbundesliga in Judendorf nördlich von Graz, welches zum bereits 15 Mal als UCI-Rennen ausgetragen wurde. Somit ist es das einzige verbleibende in Österreich, wo es für die Mannschaften um Punkte des Weltradsportverbandes geht, nachdem heuer der GP Südkärnten Völkermarkt den Status als UCI 1.2-Rennen abgegeben hatte.
Der GP Judendorf versprach in den letzten Jahren, dank des sehr schweren 17,4 km langen Rundkurses mit dem Anstieg „Luttengraben“, immer ein spannendes und schweres Rennen – ein Zufallssieger (fast) ausgeschlossen! Der Anstieg mit seinen 15 % und fast 2300 Höhenmeter ist einfach zu selektiv und am Ende sollten lediglich 36 von 85 Fahrer (!) die Ziellinie überqueren.

Bis zur vierten Runde konnte sich eine 11 Mann starke Spitzengruppe mit Clemens Fankhauser und Josef Benetseder an der Spitze behaupten. Vor allem die erste Rennhälfte war mit einem Schnitt von knapp 43 km/h besonders schnell, zu diesem Zeitpunkt waren nur mehr knapp 40 Fahrer im stark dezimierten Hauptfeld. Ein klassisches Ausscheidungsrennen bei dem noch bis auf den gestürzten Andreas Müller alle Hrinkow Advarics Cycleang Fahrer vertreten waren. Das Feld gewährte nun dem Duo Martin Schöffmann (Felbermayr Simplon Wels) und Michael Taferner (WSA-Greenlife) einen Vorsprung von bis zu zwei Minuten und das Tempo und die Attacken beruhigten sich ein wenig.

In der vorletzten Runde dann die entscheidende Phase: Die beiden Welser Gregor Mühlberger und Felix Großschartner konnten sich zusammen mit Andi Bajc vom Team Amplatz-BMC, Florian Bissinger (WSA-Greenlife) und Victor de la Parte (Team Vorarlberg) absetzen. Glocknerkönig Mühlberger setzte sich am Ende souverän durch und gewann mit einer Minute 25 Sekunden vor Bajc. Bester Hrinkow Advarics Cycleang Fahrer wurde Sebastian Baldauf auf Platz 7, mit Clemens Fankhauser (Platz 10) kann das Team aus Steyr einen weiteren Top Ten-Platz verbuchen.

„Am Ende war es nicht ganz so wie wir uns es erhofft hatten, da wäre sicherlich heute noch mehr drinnen gewesen. Die entscheidende Gruppe konnte sich kurz vor der bergab-Passage nach dem Luttengraben absetzten. Somit waren wir zwar in jeder Gruppe immer dabei, diese jedoch war leider die einzige aber rennentscheidende Ausnahme. Dennoch bin ich nicht unzufrieden, die Jungs haben heute eine gute Leistung abgeliefert. Auch Dominik Hrinkow, der nach seiner Knieverletzung sein Comeback gab, zeigte bei seiner Rückkehr wieder eine starke Leistung!“, resümiert der sportliche Leiter Stefan Rucker.

Für die Equipe geht es nächste Woche weiter mit der Oberösterreich-Rundfahrt, bei der Andreas Hofer nicht am Start sein wird. Er befindet sich bereits bei den ersten Europa-Spielen in Baku und bestreitet dort im Dress des Nationalteams das Einzelzeitfahren bzw. Straßenrennen.