Unbelohnte Spitzenleistung von Pajek und Rapp bei der Veneto Classic!

Unbelohnte Spitzenleistung von Pajek und Rapp bei der Veneto Classic!

„Ride the Dreamland“ war das Motto des neu ins Leben gerufenen Herbstklassikers Veneto Classic (UCI 1.1). Das Ziel ist ambitioniert. Der Veranstalter möchte das Rennen als eines der großen Monumente platzieren. Das Starterfeld der ersten Austragung konnte sich jedenfalls sehen lassen. Zahlreiche World Tour und Pro Teams sorgten für viel Tempo über die 207,3 Kilometer. Die erste Anlaufstelle war die Marca Trevigiana und der Ca’del Poggio. Dann ging es weiter durch die Provinz Belluno, am Fuße der Dolomiten. Die Teilnehmer hatten dreimal den Anstieg von La Rosina und zweimal die Wand von Tisa (max. 20%) zu absolvieren, ehe am Ende das Ziel in Bassano del Grappa wartete.

Bis über die Haarspitzen motiviert ging das Team Hrinkow Advarics Cycleang in ihr letztes Saisonrennen. Das Continental Team aus Steyr wollte sich nochmal von seiner besten Seite präsentieren. Luka Pajek setzte die entscheidende Attacke zu Beginn des Rennens, aus welcher die 6-köpfige Spitzengruppe des Tages resultierte. Diese war über 150 Kilometer lang vorne, ehe im Feld UAE Emirates und Intermachè Wanty Gobert nachsetzte. Als der Vorsprung nur noch 30 Sekunden betrug und die ersten Fahrer aus der Fluchtgruppe zurückfielen, setzte Jonas Rapp alles auf eine Karte und schloss quasi im Alleingang zur Spitze auf. Die Gruppe wurde jedoch am letzten Anstieg auf Kopfsteinpflaster gestellt und so blieb die starke Leistung unbelohnt.

„Die letzten beiden Saisonrennen waren wirklich nochmal Klasse. Besser geht fast nicht. Wir haben als Team sehr gut gearbeitet, jeder hat seinen Job gemacht. Leider kam ich nach 100 Kilometer zu Sturz, was nicht optimal für das Finale war. Aber so ist der Radsport“, zeigt sich Rapp am Ende des Tages zufrieden.

Den Sieg holte sich der Italiener Samuele Battistella (Astana Premier Tech) vor Marc Hirschi (UAE Team Emirates) und Jhonatan Restrepo (Androni Giocattoli– Sidermec).- Jonas Rapp belegte Rang 31 mit 2 Minuten Rückstand auf den Sieger.

„Zum Abschluss der Saison hat die Mannschaft nochmal für tolle Bilder auf Eurosport und GCN gesorgt. Wir sind stolz auf deren Leistung und wie sie sich präsentiert haben. Nun geht jeder in seine verdiente Pause bevor wir über die Wintermonate erneut im eCycling Sport auftreten möchten“, so Dominik Hrinkow, der das Geschehen vor den Bildschirmen verfolgte.