Rang zwei für Zoidl auf der Königsetappe der 64. Tour of Malopolska (UCI 2.2)

14. Juni 2026
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14. Juni 2026 Florian Wieshofer

Rang zwei für Zoidl auf der Königsetappe der 64. Tour of Malopolska (UCI 2.2)

Mit einem Etappensieg, einer Podiumsplatzierung, sowie den dritten Rängen im Gesamtklassement und der Mannschaftswertung blickt das Team Hrinkow Advarics auf eine erfolgreiche 64. Tour of Malopolska (UCI 2.2) zurück.

Den Auftakt der polnischen Rundfahrt bildete ein Prolog, bei dem Jaka Primozic mit Rang zehn bereits ein erstes Ausrufezeichen setzte. Auf der zweiten Etappe sorgte dann Filippo Fortin für den sportlichen Höhepunkt aus Sicht des Teams. Nach einer starken Mannschaftsleistung gewann der Italiener den Massensprint in Nowy Targ und sicherte Hrinkow Advarics den ersten UCI-Sieg der Saison und zugleich den ersten Sprintsieg in einem Massensprint.

Die dritte und zugleich letzte Etappe stellte als Königsetappe die Fahrer nochmals vor große Herausforderungen. David Paumann zeigte sich dabei äußerst aktiv und war in der siebenköpfigen Spitzengruppe des Tages vertreten. Auch wenn dieser Spitzengruppe nicht viel mehr als eine Minute gewährt wurde, so versuchte Paumann bis zuletzt die Nachführarbeit des Feldes hochzuhalten. Im Kampf um den Etappensieg überzeugte vor allem Riccardo Zoidl, der sich nur dem Schweizer Colin Stüssi geschlagen geben musste und mit 21 Sekunden Rückstand einen starken zweiten Etappenrang belegte.

„Vor allem die letzten 1000 Meter vor der Bergankunft habe ich nochmal alles versucht, um meine Kontrahenten loszuwerden. Dabei musste ich richtig tief gehen. Aber Colin konnte ich nicht mehr erreichen“, so Zoidl abgekämpft im Ziel. Jaka Primozic komplettierte das gute Mannschaftsergebnis mit Rang neun auf der Tageswertung.

Mit dem Tagessieg geht auch die Gesamtwertung an Stüssi. Zoidl belegt Rang drei und auch Primozic vollendet die Rundfahrt auf Platz zehn im Gesamtklassement.

„Die Rundfahrt hat uns nochmal eine richtig gute Standortbestimmung um den Kader für die Tour of Austria gegeben. Die Stimmung im Team ist gut und wir treten zufrieden die Heimreise an. Dort warten die nationalen Meisterschaften im Heimatbundesland“, so der sportliche Leiter Uli Öhlböck, der nach den erfolgreichen Tagen in Polen bereits den Blick auf den kommenden Rennkalender legt. Nach den Meisterschaften beginnt die finale Vorbereitungsphase auf das große Heimrennen, die Tour of Austria.