Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung meisterte Hrinkow Advarics die Königsetappe der Lidl Tour of Austria 2026. Riccardo Zoidl bestätigte am Großglockner seine starke Form und belegte als bester Fahrer des Teams Rang 16. Auch Richard Riska überzeugte mit Platz 24. Im Gesamtklassement bleibt Zoidl auf Rang 16 und ist damit aktuell drittbester Österreicher der Rundfahrt.
Mit der Bergankunft am Großglockner stand bei der 75. Lidl Tour of Austria bereits am zweiten Renntag die Königsetappe auf dem Programm. Das traditionsreiche Finale auf Österreichs höchsten befahrbaren Berg sorgte erwartungsgemäß für eine erste Vorentscheidung im Gesamtklassement. Der lange Schlussanstieg verlangte den Fahrern alles ab und führte zu deutlichen Zeitabständen.
Für Hrinkow Advarics verlief das Rennen bis zum Fuß des Großglockners weitgehend ruhig. Dort übernahm das Team Netcompany INEOS die Tempoarbeit im Hauptfeld und erhöhte das Tempo kontinuierlich. Das Feld zerfiel daraufhin im Minutentakt in zahlreiche kleine Gruppen.
Riccardo Zoidl konnte dem hohen Tempo lange folgen, war im Finale jedoch auf sich alleine gestellt. Mit einer starken Leistung erreichte der Oberösterreicher als 16. das Ziel und behauptet damit auch Rang 16 im Gesamtklassement. Damit ist Zoidl aktuell der drittbeste Österreicher der Rundfahrt.
Ebenfalls eine überzeugende Vorstellung zeigte Richard Riska, der als 24. die Königsetappe beendete und damit das starke Mannschaftsergebnis von Hrinkow Advarics abrundete.
Mit Riccardo Zoidl steht übrigens der einzige Sieger der vergangenen zehn Austragungen der Tour of Austria am Start. Für den Oberösterreicher ist es bereits die zwölfte Teilnahme an Österreichs wichtigster Rundfahrt. Damit liegt er in der ewigen Bestenliste hinter Harald Morscher (13 Starts) auf Rang zwei.
Den Tagessieg sicherte sich erneut Gregor Mühlberger vom österreichischen Nationalteam. Der Oberösterreicher gewann die Königsetappe und krönte sich nach seinem Erfolg im Jahr 2014 zum zweiten Mal zum Glocknerkönig.
Ausblick auf Etappe 3
Am Freitag wartet die traditionelle Etappe von Lienz nach St. Johann im Pongau/Alpendorf. Über 189,5 Kilometer und 2.315 Höhenmeter ist es die längste Etappe der diesjährigen Rundfahrt. Wie schon in den vergangenen Jahren dürfte die Entscheidung am Schlussanstieg nach St. Johann Alpendorf fallen, wo erneut die Klassementfahrer im Mittelpunkt stehen werden.