Richard Riska Sensationell auf Gesamtrang 3 bei der Friedensrundfahrt – Peace Race (2.2U)

31. Mai 2026
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31. Mai 2026 Florian Wieshofer

Richard Riska Sensationell auf Gesamtrang 3 bei der Friedensrundfahrt – Peace Race (2.2U)

Für das Team Hrinkow Advarics waren beim diesjährigen Peace Race (2.2U) gleich drei Fahrer im Einsatz: Richard Riska für das Nationalteam der Slowakei sowie Valentin Poschacher und Ayden Jordan für das österreichische Nationalteam. Riska glänzte auf der Königsetappe und fuhr auf Rang drei im Gesamtklassement.

Die viertägige Rundfahrt führte durch Tschechien und umfasste insgesamt 530,8 Kilometer. Die Friedensfahrt zählt zu den traditionsreichsten Nachwuchsrennen Europas. Ursprünglich war sie nach dem Zweiten Weltkrieg das bedeutendste Amateurrennen Osteuropas. Seit ihrer Neuauflage im Jahr 2013 als U23-Rennen konnten zahlreiche spätere Profistars ihren Namen in die Siegerliste eintragen. So gewannen unter anderem Tadej Pogačar (2018), Gregor Mühlberger (2015) und David Gaudu (2016) die Rundfahrt.

Der Gesamtsieg ging heuer an Kamiel Eeman aus Belgien, der normalerweise für Lotto Group Wanty fährt. Mit Siegen auf der dritten und vierten Etappe legte er den Grundstein für seinen Erfolg im Gesamtklassement. Auf Rang zwei der Gesamtwertung landete der Ire Adam Rafferty vom Team Hagens Berman Jayco. Für das Highlight aus Sicht von Team Hrinkow Advarics sorgte jedoch Richard Riska. Der Slowake überzeugte während der gesamten Rundfahrt mit einer konstant starken Leistung und sicherte sich auf der Königsetappe den hervorragenden dritten Rang. Mit Platz drei im Gesamtklassement krönte er schließlich eine sensationelle Rundfahrt und erzielte eines der bislang größten Ergebnisse seiner jungen Karriere.

„Ich fühl mich wirklich stark. Die letzten Tage waren super und wir konnten mit Samuel Novak auch das Bergtrikot einfahren. Jetzt kommt die Oberösterreich Rundfahrt, auf die freue ich mich schon ganz besonders“ so Riska.

Auch Valentin Poschacher präsentierte sich in guter Form. Mit einem Rückstand von 4:18 Minuten auf den Gesamtsieger belegte er Rang 29 in der Gesamtwertung und war damit bester Österreicher im Klassement. Ayden Jordan beendete die Rundfahrt auf dem 71. Gesamtrang.