Andreas Hofer bei den Europaspielen in Baku/Aserbaidschan

Andreas Hofer bei den Europaspielen in Baku/Aserbaidschan

Am Donnerstag beginnt für Team Hrinkow Advarics Cycleang die Oberösterreich-Rundfahrt, einer fehlt jedoch im Aufgebot für die vier Etappen durch das viertgrößte Bundesland Österreichs. Andreas Hofer befindet sich bereits in Baku und bestreitet dort das Einzelzeitfahren bzw. Straßenrennen. „Als ich den Anruf aus Wien vor einigen Wochen bekommen habe, da musste ich nicht lange überlegen. Es ist eine große Ehre für mich bei den ersten Europaspielen in der Geschichte dabei sein zu dürfen!“

Bekanntlich hatte das Europäische Olympische Komitee schon länger solche kontinentalen Spiele in Anlehnung an die Asian Games oder Commonwealth Games geplant, nun sind die Europaspiele Realität und werden vom 12. bis 28. Juni in Baku/Aserbaidschan ausgetragen.

Hofer reiste bereits vor einigen Tagen mit einem Teil der restlichen österreichischen Mannschaft nach Baku, im Gepäck seine Hrinkow Zeitfahrmaschine bzw. Straßenrennrad. Das Österreichische Olympische Komitee nominierte noch einen zweiten Fahrer, Jan Sokol vom Team WSA-Greenlife wird ebenfalls das Einzelzeitfahren am Donnerstag und das 218 Kilometer lange Straßenrennen am Sonntag in Angriff nehmen. Nach der Eröffnungsfeier blieb den beiden in den letzten Tagen genügend Zeit zur Streckenbesichtigung. Das Einzelzeitfahren besteht aus zwei Runden mit insgesamt 51 Kilometer, komplett flach aber windanfällig. „Die Strecke für Sonntag kenne ich schon von der Aserbaidschan-Rundfahrt in diesem Jahr – schwierig, viele Höhenmeter und technisch anspruchsvoll mit Kopfsteinpflaster in der Altstadt von Baku. Witzig ist hier die offizielle Trainingsstrecke für alle Fahrer, ein abgesperrtes Stück Autobahn mit 7 Kilometer Länge, ein U-Turn und wieder zurück!“, so Hofer, der den schrecklichen Unfall mit Synchronschwimmerin Vanessa Sahinovic nur peripher mitbekommen hat.

Hofer gegen Tom Boonen und Co.

Mit vielen hochkarätigen Fahrern bekommen es die beiden beim Straßenrennen zu tun denn viele Länder nominierten äußerst namhafte Profis wie zum Beispiel Tom Boonen (BEL) oder Julian Alaphillippe – Frankreichs größte Nachwuchshoffnung vom Team Etixx-Quick Step und Etappensieger bei der diesjährigen Kalifornienrundfahrt.